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Zufriedenheit schafft Konversion

Globalways realisiert mit SCHÄFER IT-Systems nacheinander unterschiedliche Projekte für unterschiedliche Standorte

Wer erfolgreich ist, wächst. Für Anbieter von IT-Infrastrukturen machen in diesem Fall mehrere Standorte Sinn. Die Dependancen sind dann selten identisch. Folglich entstehen verschiedenste Anforderungen und unter Umständen auch Modernisierungsmaßnahmen. So auch bei der Globalways AG. Um ihre IT-Dienstleistungen im Raum Stuttgart weiterhin auf dem gewünschten Niveau anzubieten, war das Unternehmen zunächst auf der Suche nach einer modernen Kühlinfrastruktur für eines seiner dortigen Rechenzentren. Diese kam von SCHÄFER IT-Systems, die sich im weiteren Verlauf der Zusammenarbeit bewährten. Schnell folgten zusätzliche Aufträge für andere Standorte, mit jeweils völlig anderen Inhalten: von separaten Kühlungslösungen über komplette Kaltgangeinhausungen bis hin zu Racks und PDUs (Power Distribution Units).

Die Globalways AG zählt zu den führenden Anbietern von IT-Infrastrukturen im deutschsprachigen Raum. Zum Portfolio des Unternehmens gehören Standortvernetzung, Housing, Hosting, Corporate Networks sowie die Auslagerung von IT-Infrastrukturen. Neben dem Hauptsitz mit Hochleistungsrechenzentrum in Stuttgart betreibt der Dienstleister Datacenter in Frankfurt am Main, München und seit neustem auch in Leverkusen. SCHÄFER IT-Systems mit Sitz in Betzdorf ist Hersteller und Entwickler von Netzwerk-, Serverschrank sowie Rechenzentrumslösungen und Teil der international agierenden SCHÄFER Werke aus Neunkirchen. Für Globalways konnte das Unternehmen eine Vielzahl individueller Lösungen realisieren.

Am Anfang war der Sidecooler

Die erste Kooperation begann Anfang 2016 für den Standort „Neue Brücke“ in Stuttgart. Da Globalways dort bereits seit mehreren Jahren ein Bestandsrechenzentrum betreibt, sollten die bislang eingesetzten Sidecooler durch modernere Geräte ausgetauscht werden. Eine Instandsetzung wäre zu aufwendig und kostspielig gewesen. Nachdem SCHÄFER im April bei der Bemusterung am eigenen Standort durch Qualität punktete, erfolgte die Realisierung im November. Der Hersteller installierte im Datacenter vier neue CW Sidecooler (Cold-Water). Sie kühlen die Racks durch den Einsatz von kaltem Wasser in offener Bauform, indem sie kalte Luft in eine Kaltgangeinhausung führen. Die Installation selbst erfolgte trotz bauseitiger Hindernisse durch präzise Planungen in nur zwei Tagen. So wurden die Sidecooler mit einem Baukran statt über den Aufzug an ihren Einsatzort gebracht, da diesem die notwendige Höhe fehlte.

Parallel erfolgte im Sommer ein Auftrag für das zweite Stuttgarter Datacenter am „Gropiusplatz“, der bei der Erstkommunikation und Bemusterung für das RZ „Neue Brücke“ noch nicht geplant war. „Wir erhielten den Folgeauftrag, da wir noch vor der ersten Installation mit unserem Service überzeugten. Spezifische Projektgegebenheiten, sowohl räumliche wie auch infrastrukturelle, sind für uns nichts Neues. Mit einem spezialisierten Team können wir dank unserer methodischen Herangehensweise kurzfristig auf individuelle Anfragen reagieren“, sagt Markus Haaser, Gebietsvertriebsleiter Süd-West bei SCHÄFER, der für das Projekt zuständig war. Im Gegensatz zum Standort „Neue Brücke“ war die Kühlung für das Rechenzentrum „Gropiusplatz“ bereits vorhanden. Hier benötigte Globalways neue Racks und PDUs. Im Juli wurden dafür drei Standardracks definiert. Ebenfalls im November erfolgte dann die Installation eines Kaltgangs mit sieben Coloracks 2-fach, 34 Serverracks 600 mm, vier Netzwerkracks 800 mm und 46 Basic PDUs.

Von Stuttgart nach Leverkusen

Seit Mai dieses Jahres betreibt Globalways in Leverkusen das modernste Rechenzentrum Nordrhein-Westfalens. Auch hier realisierte SCHÄFER IT-Systems einen Teil der IT-Infrastruktur. Den Auftrag dazu erhielten sie im Oktober. Im Dezember 2016 wurden die ersten Racks geliefert und in den Carrier-Räumen aufgebaut. Teilweise noch im Rohbau, damit das Rechenzentrum als solches angebunden werden konnte. Sukzessive wurden die weiteren RZ-Räume ausgestattet. In fünf Monaten war der erste Bauabschnitt abgeschlossen und das Datacenter in Betrieb. Der zweite Bauabschnitt ist seit Mitte Juli abgeschlossen. Für das Projekt in Leverkusen wurden zwei verschiedene Rack-Varianten für Netzwerk- beziehungsweise Serverkomponenten mit unterschiedlichen PDU-Ausstattungen definiert und in Einhausungen installiert. Sie basieren auf der SCHÄFER IS-1 Systemplattform. Für diese Komplettschränke wurden jedoch diverse Änderungswünsche und Spezifikationen ausgearbeitet. Insgesamt installierte SCHÄFER in fünf Kaltgängen 102 Racks und 235 mehrfarbige Basic PDUs.

Eine vorherige Begehung und Analyse der bis dahin umgesetzten Installationen machten einen besonderen Support bei der Inbetriebnahme unnötig. Die Montage lief auch bei diesem Projekt reibungslos. Kleinere, bauliche Änderungen konnten unkompliziert vor Ort gelöst werden. Beispielsweise wurden zu tiefe Kabeltrassen für die Einhausungen angepasst. Auch nähere Einweisungen in die Geräte waren im Nachgang nicht nötig, da die Inbetriebnahme rein mechanisch ablief. „SCHÄFER hat im Vergleich zu anderen Marktbegleitern die beste Performance und Kundenbetreuung angeboten und später bewiesen. Wir haben das Unternehmen von zwei Seiten kennengelernt: Quantität und Qualität, jeweils mit einer sehr guten Umsetzung unserer individuellen Wünsche“, sagt Wolfgang Kaufmann, Vorstand bei Globalways. „Daher planen wir bereits weitere Folgekooperationen.“

 

www.schaefer-it-systems.de

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Julia Niederer

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